Auswirkungen der EU-Reform zur Abschlussprüfung auf die Zusammenarbeit von Abschlussprüfer und Aufsichtsrat bzw. Prüfungsausschuss

  • Als eine Folge der Wirtschaftskrise im Jahr 2008 trat am 16. Juni 2014 die EU-Reform der Abschlussprüfung in Kraft und ist seit dem 17. Juni 2016 unmittelbar umzusetzen. Grund hierfür gaben überwiegend unzuverlässige Jahresabschlüsse wichtiger Unternehmen im Rahmen der Krise, für die auch die Abschlussprüfer der betroffenen Unternehmen mitverantwortlich waren. Abschlussprüfer, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sowie Unternehmen von öffentlichem Interesse (PIE) stehen nun, in Folge des europaweiten Umbruchs des Prüfungs- und Beratungsmarkts, vor neuen Herausforderungen. Das neue Regelwerk hat teilweise erhebliche Auswirkungen auf die Aufgaben der Aufsichtsorgane der PIE, der Abschlussprüfer und der Prüfungsgesellschaften. Kernstücke der Reform sind die Einführung einer externen Rotationspflicht der Abschlussprüfer und die Begrenzung der Nichtprüfungsleistungen. Hierdurch wird der Zuständigkeitsbereich des Prüfungsausschusses deutlich erweitert und somit dessen Rolle innerhalb der jeweiligen Organisation gestärkt. Dies gibt Anlass, die Zusammenarbeit zwischen Abschlussprüfer und Aufsichtsrat bzw. Prüfungsausschuss genauer zu betrachten und die Auswirkungen der EU-Reform zu analysieren. Die vorliegende Arbeit baut auf einer Beschreibung der Abschlussprüfung und deren Regelungen auf. Anschließend folgt eine genaue Beleuchtung der Regulierungen der EU-Reform der Abschlussprüfung, sowie eine Ausarbeitung der konkreten Neuerungen für die Aufsichtsräte und Prüfungsausschüsse der betroffenen Unternehmen. Im Hauptteil findet eine Analyse der Auswirkungen der Reform auf die Zusammenarbeit von Abschlussprüfer und Aufsichtsrat bzw. Prüfungsausschuss statt, woraufhin eine abschließende Zusammenfassung der Ergebnisse mit einer Beurteilung dieser folgt.
  • As a result of the economic crisis in 2008, the New Statutory Audit Framework entered into force on 16 June 2014. On 17 June 2016 the new EU Rules now became applicable throughout the Union. Public-interest entities in Europe are now facing new challenges in the course of the audit. The new legal framework provides some significant changes in the tasks of the supervisory bodies of the company, the auditors and audit firms. In addition, the remit of the Audit Committee will be expanded significantly and thus its role within the organization to be strengthened. This gives reason to examine the cooperation between the auditor and the Supervisory Board or rather the Audit Committee and to analyze the impact of the EU reform. This thesis is based on a description of the audit in general. Followed by a precise examination of the regulations of the EU reform of audit and an elaboration of concrete innovations for the boards of directors and audit committees of the companies concerned. The main part will analyze the impact of the reform on the cooperation of the auditor, the Supervisory Board and Audit Committee respectively. The paper will be completed with a final summary of the results and an evaluation of these.

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Metadaten
Author:Carolin Häge
Advisor:Reinhard Heyd, Jürgen Strauß
Document Type:Bachelor Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2017/04/27
Publishing Institution:Hochschule Aalen
Granting Institution:Hochschule Aalen, Wirtschaftswissenschaften
Release Date:2017/08/16
Tag:Abschlussprüfer; Abschlussprüfung; Aufsichtsorgan; EU-Reform; Zusammenarbeit
Number of Pages:64
Faculty:Wirtschaftswissenschaften
Open Access:Closed Access
Licence (German):License LogoVeröffentlichungsvertrag für Publikationen mit Print on Demand