• search hit 31 of 43
Back to Result List

Subjektive und objektive Messung der Höranstrengung im Störgeräusch anhand biometrischer Daten

  • Zunehmend gerät die Höranstrengung in den Fokus der aktuellen Forschungen, um die Sprachverständlichkeit und den Hörkomfort im Störgeräusch für schwerhörige Menschen weiterhin zu verbessern (Sarampalis, et al., 2009) (Hicks, et al., 2002). Zu einer objektiven Bestimmung dieser Höranstrengung können verschiedene physiologische Aspekte wie z.B. die Pupillenreaktion betrachtet werden (Schulte, et al., 2011). In dieser Studie wurden zu 3 akustisch unterschiedlichen Signalen („Wobbelton“, „Marburger Sätze“, „Hörbuch“) in einer fest randomisierten Reihenfolge unterschiedlich hohe Störgeräuschpegel (SNR -15 bis +20) dargeboten und die Reaktionen von Atmung, Blutdruck und Hautleitwert aufgezeichnet und analysiert. Bei der Auswertung der Atmung konnte eine zeitlich verzögerte Reaktion festgestellt werden. Nach einer erhöhten Belastung war eine intensivere Atmung nachweisbar. Die Analyse des BVP (engl. Blood Volume Pressure) zeigte eine konstant zunehmende Steigung der BVP-Werte während der gesamten Messdauer an. Direkte Korrelationen konnten zwischen den gemessenen Hautleitwerten und den veränderten Störgeräuschpegeln festgestellt werden. So konnte man besonders bei der Messung mit Wobbeltonsignal die Reaktion des Hautleitwerts bei Pegeln über 70 dB SPL (SNR ≤ -5) deutlich erkennen, und eine erhöhte Höranstrengung feststellen. Diese Ergebnisse zeigen, dass objektive Messungen von Höranstrengung im Störgeräusch möglich sind. Insbesondere die Messung des Hautleitwerts scheint vielversprechend zu sein, da dieser mit relativ geringem Aufwand die deutlichsten Reaktionen lieferte.
  • More and more, hearing effort gets part of current researches to improve intelligibility and hearing comfort for hearing impaired people (Sarampalis, et al., 2009) (Hicks, et al., 2002). To measure this listening effort, various physiological signals e.g. pupillometry are suitable to obtain objective data (Schulte, et al., 2011). In this study 3 different signals (“Warble Tones”, “Marburg Sentences”, “Audiobook”) were presented and reactions of respiration, blood pressure and skin conductance were recorded and analyzed. Evaluation of the respiration signals showed an indirect correlation. After an increased effort, a more intensively respiration was detectable. The analysis of BVP (Blood Pressure Volume) showed a constantly progression during the entire measurement. A direct correlation was detected between skin conduction and modified background noise. Especially the measurements with “Warble Tone” showed a clearly reaction of skin conduction at levels over 70 dB SPL (SNR ≤ -5). This stands for an increased hearing effort. These results demonstrate that it is possible to objectively measure hearing effort in background noise. Because of the little complexity and the clear reactions, the measurement of skin conductance seems to be most reasonable.

Download full text files

Export metadata

frontdoor_export_ascii

Additional Services

Share in Twitter Search Google Scholar
Metadaten
Author:Felix Fischl
URN:urn:nbn:de:bsz:944-opus-108
Document Type:Bachelor Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2012/01/16
Publishing Institution:Hochschule Aalen
Release Date:2012/01/16
Tag:Höranstrengung
GND Keyword:Augenoptik
Faculty:Optik und Mechatronik / Augenoptik und Hörakustik
DDC classes:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 610 Medizin, Gesundheit
Open Access:Open Access
Licence (German):License LogoVeröffentlichungsvertrag für Publikationen mit Print on Demand